• Mo. Sep 27th, 2021

Weltflüchtlingstag: Die Angst Vor Verfolgung Bleibt

Sep 13, 2021

Die Grenze Burundis hat er hinter sich gelassen – die Angst begleitet ihn weiter. Was sind die Behandlungsmöglichkeiten bei Angst vorm Zahnarzt? Aufklärung durch den Zahnarzt und ein Befolgen der Richtlinien ist hier wiederum entscheidend. In Kliniken kann jedoch auch die lokale Anwendung unter Kontrolle erfolgen. Wenn ein einzelnes Tier an einem bakteriellen Infekt erkrankt ist, wird in einer veterinärmedizinischen Behandlung dem ganzen Bestand Antibiotika verabreicht. Zu unterscheiden sind dabei zwei verschiedene Einsatzarten: Einerseits als Arzneimittel, das gezielt in geordneten Bahnen einer veterinärmedizinischen Behandlung eingesetzt wird; andererseits als Futterzusatz, der gegen Infektionen vorbeugt, damit Leistung und Wachstum gesteigert werden. Antibiotika werden bei Covid-19-Patienten einer Studie zufolge weitaus häufiger eingesetzt, als nötig wäre. Ohne Pause dessen kann die Proteinbiosynthese nur bei wenigen Zyklen (etwa vier) stattfinden und steht dann still, weshalb man sie auch Translationshemmer nennt. Kinder mit geschädigten Zähnen haben demnach in den ersten vier Lebensjahren etwa zehn Prozent mehr häufig angewendete Antibiotika verschrieben bekommen als Kinder ohne Kreidezähne.

Den Ergebnissen des Zahnreports zufolge gibt es jedoch einen erkennbaren Zusammenhang zwischen Medikamenten und dem Auftreten dieser Mineralisationsstörung: „Kinder haben häufiger Kreidezähne, wenn sie in den ersten vier Lebensjahren bestimmte Antibiotika erhalten haben“, sagte Prof. Kinder, die im ersten Lebensjahr mit Antibiotika zur Debatte stehen, haben möglicherweise ein zweifach erhöhtes Asthmarisiko. Ernährung und regelmäßiges Putzen haben auf die Erkrankung laut Straub aber keinen erkennbaren Einfluss. Eintragsquellen in die Umwelt sind neben den Ausscheidungen (Urin, Kot) von Mensch und Tier auch weggeworfene ungebrauchte Arzneimittel. Es wird befürchtet, dass sich durchs Vorhandensein von Arzneimitteln bzw. deren Rückstände in der Umwelt leichter Resistenzen insbesondere bei Bakterien gegen Antibiotika ausbilden können. In der Zahnarztpraxis wird eine derartige Therapie in verschiedenen Fällen bakterieller Entzündungen im Mund- bzw. Kieferbereich notwendig, insbesondere vorab zahnmedizinischer Eingriffe, die aufgrund einer vorliegenden Infektion nicht durchführbar sind. Aufgrund verbesserter Analysetechniken werden seit etwa Mitte der 1990er Jahre vermehrt Arzneimittel bzw. deren Rückstände in Oberflächen-, Grund- und Trinkwässern nachgewiesen. Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder.

Bakterien sind die einzigen Organismen, deren Zellwand aus Murein besteht. Etwa acht Prozent aller Sechs- bis Zwölfjährigen leiden unter Kreidezähnen, wie aus der Studie der Barmer hervorgeht. Das Regionalbüro Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellte im November 2020 und in Sachen neun europäische Länder und Regionen fest: Es gebe Hinweise, dass bis zu 15 Prozent der schwer betroffenen Covid-19-Patienten eine sogenannte bakterielle Co-Infektion entwickeln und Antibiotika benötigen könnten, “während 75 Prozent diese tatsächlich erhalten”. In schweren Fällen kann der Zahnschmelz absplittern. Antibiotika sind noch immer sehr wirksam und in einigen Fällen lebensrettend. Wogegen werden Antibiotika in der Zahnarztpraxis eingesetzt? Ein weiteres medizinisch anwendbares Antibiotikum nach den Sulfonamiden war das Penicillin, welches von Alexander Fleming entdeckt wurde und damit der eigentliche Siegeszug der Antibiotika durch die Medizin begann. Sein Produkt, das Penicillin, ist heute in der Laiensprache ein Synonym für Antibiotikum. Häufiger werden solche Substanzen aber heute mit modernen chemischen Methoden auch vollsynthetisch hergestellt, d.h. Sulfonamide werden heute meist in Kombinationen (Cotrimoxazol) eingesetzt. Die Sulfonamide greifen beispielsweise in den Folsäurestoffwechsel der Bakterien ein, indem sie an Enzyme binden, die für die Folsäuresynthese wichtig sind, diese damit blockieren und einen weiteren Syntheseschritt verhindern. Sie stören die Folsäuresynthese und weil Folsäure wichtig für die Nucleinsäuresynthese ist, wird damit die Vermehrung der Bakterienzelle behindert.

Allerdings findet diese Form de facto nur selten Anwendung, da die Mittel die Mundflora empfindlich stören und zur Sensibilisierung sowie zur Resistenzentwicklung führen können. Deshalb ist es sinnvoll, die lokale Therapie wegen der Gefahr der Resistenzentwicklung, Sensibilisierung und Störung der physiologischen Mundflora drastisch einzuschränken und stattdessen gut verträgliche Antiseptika einzusetzen. Bislang vermuteten Experten neben der Antibiotikagabe Weichmacher aus Kunststoffen, die die Nahrung aufgenommen werden, als eine Ursache. Bio Suisse ist so lange bestrebt den Antibiotikaeinsatz auf ein Minimum zu beschränken. Allerdings sollte der Antibiotikaeinsatz nicht inflationär erfolgen, da mit der Einnahme auch verschiedene Risiken verbunden sind. Im sinne Wirkstoff sind verschiedene Lebensmittel und Getränke, häufig Milchprodukte, während der Einnahme zu meiden. Als falsch erwiesen haben sich auch die Hoffnungen bei einem bestimmten Antibiotikum namens Azithromycin. Begründet ist dies in der Wirkweise der Medikamente, die sich nicht nur gegen krankmachende Bakterien, sondern auch nützliche Bakterien wie die der Darmflora richten kann. Da Alkohol die Darmflora schädigt, sollte im best case nicht auf Dauer gänzlich auf Alkohol verzichtet werden, um den Darmflora-Aufbau nach Antibiotika-Therapie zu unterstützen. Die Folgen sind noch nicht erforscht, das Antibiotikum kann dadurch unwirksam werden, da die Bakterien resistent werden können.