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Allergien: Definition, Symptome, Therapie

Sep 13, 2021

Ähnlich wie bei Männern gehören das Rauchen, Bluthochdruck, auffällige Cholesterinwerte, Diabetes und Übergewicht zu den Hauptursachen einer Herzerkrankung. Bei einem Diabetes ist gar erwiesen, dass weibliche Patienten eher an einem Schlaganfall oder einem Herzversagen sterben als Männer. In diesem Jahr stehen überaus 700 herzkranke Patienten auf der Warteliste, berichtete Strüber. Ein zu hoher Cholesterinspiegel kann zu Gefäßerkrankungen führen und diese wiederum können einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen. Schreiber und seine Kollegen wiesen in einer Studie Erbsubstanz (DNA) von bis dort hinaus 50 verschiedenen Bakterien aus Mund, Haut oder Atemwegen dort nach, wo man sie nun keiner vermuten würde: in Plaques von Herzkranzarterien. Da das Blut – gegensätzlich pulsartig pumpenden Kunstherzen – kontinuierlich fließt, gibt es nach Strübers Angaben einen geringeren Verschleiß des etwa 60.000 Euro teueren Gerätes, das von einer amerikanischen Firma entwickelt wurde. Um jedoch die Abhängigkeit von Batterien und die Notwendigkeit eines permanenten äußeren Zugangs zum Gerät zu umgehen, suchen Wissenschaftler nach einer Möglichkeit, die elektrischen Geräte durch biologische zu ersetzen. Diese Faktoren gelte es deshalb so gering wie möglich zu halten. Schließlich weiß bislang niemand, ob das gefundene Bakterienerbgut tatsächlich von Keimen stammt, die sich in den Plaques aufhielten. Plaques sind Ablagerungen in Gefäßwänden, die eine sogenannte koronare Herzkrankheit (KHK) verursachen und einen Herzinfarkt auslösen können.

Die Durchblutung wird beeinträchtigt und es kann zu Ablösungen der Ablagerungen führen, die gegebenenfalls ein Gerinnsel fördern oder zu dem Gefäßverschluss führen. Bestätigt sich die Diagnose einer koronaren Herzerkrankung gibt es zudem verschiedene Maßnahmen, näherungsweise Durchblutung zu verbessern. Eine Komödie im Fernsehen oder Kino verbessert deutlich messbar die Durchblutung. Nun haben Forscher herausgefunden, dass es genau umgekehrt ist: Je niedriger die soziale Stellung, desto höher das Infarktrisiko. Je höher der BMI, desto größer die Gefahr auf einen Herzinfarkt – das war bisher die gängige Lehrmeinung. Ähnlich sieht es beim Herzinfarkt aus: Jede sechste Frau überlebt den ersten Infarkt nicht. Anstatt stechender Schmerzen im Brustbereich, kann sich der Infarkt bei Frauen auch durch Schmerzen im Nacken, in den Schulter- und Kniegelenken und durch Bauchschmerzen, durch Kurzatmigkeit, durch untypische Schwäche und Müdigkeit, Benommenheit, Übelkeit oder Erbrechen und Schwitzen ankündigen. Denn eines sei durch diverse Studien belegt: Risikofaktoren für Gefäß- und Herzleiden, wie Diabetes, Übergewicht oder Bluthochdruck, haben für Frauen schlimmere Auswirkungen. Erster Schritt dabei ist die Bewusstmachung, dass Frauen, besonders postmenopausal mindestens genauso gefährdet sind an einer Herzkrankheit zu leiden wie Männer. Die Hunde leiden unter Husten, schneller Ermüdung, Bewegungsunlust und Schweratmigkeit.

Strüber. „Deswegen brauchen wir eine zweite Möglichkeit, einen Rettungsfallschirm.“ Auch für Menschen, die an einer Herzmuskelentzündung leiden oder für Patienten, die für eine Transplantation unfähig sind, komme „HeartMate II“ in Frage. In den vergangenen Jahren setzte sich etwa die Erkenntnis durch, dass Entzündungsprozesse entscheidend an der Gefäßkrankheit Arteriosklerose beteiligt sind, die wiederum zur KHK führen kann. Zu dieser Erkenntnis kam die Weltgesundheitsorganisation bereits vor 20 Jahren. Herzkrankheiten blieben wie seit rund 20 Jahren die häufigste Todesursache. Insgesamt unterschied sich der Blutfluss zwischen den lustigen und den schockierenden Filmszenen um rund der halbe, fanden die Wissenschaftler heraus. Aufgrund dieser Ergebnisse müsse man rund drei Mal so viele Menschen als herzinfarktgefährdet einstufen wie bisher, berichten kanadische Forscher im britischen Fachjournal „The Lancet“. Autos und Lastwagen fahren hier vierspurig, selbdritt bis vier Minuten rattert eine Straßenbahn vorbei. So an der Zeit sein hier besonders auf einen gesunden Lebensstil zu achten. Indem wir uns mehr bewegen, uns gesünder ernähren, auf unseren Cholesterinspiegel achten und Übergewicht genauso meiden wie Nikotin oder ein Zuviel an Alkohol – so lassen sich Herzerkrankungen vorbeugen. Generell gilt zudem, dass mit einem gesunden Normalgewicht, ausreichend Bewegung, ohne Nikotin und einem maßvollen Alkoholkonsum das Risiko einer Herzerkrankung um 80 Prozent gesenkt werden kann.

Besteht der Verdacht einer mikrovaskulären Herzerkrankung werden weitere Test vorgenommen. Nach einer zweijährigen Studienphase ist das Kunstherz jetzt europaweit zugelassen worden. Deutlich war der Zusammenhang hiermit Verkehrslärm bei Männern, die schon länger nicht umgezogen waren. Die Ermittler gingen professionell und akribisch vor, sie suchten mit modernsten Methoden und waren auf allerlei gefasst. Pro verlorenes Kilogramm kann der obere Blutdruckwert um ungefähr 1,5 mmHg, der untere um etwa 1 mmHg gesenkt werden. Mehrere Studien haben ergeben, dass etwa 30 Gramm Nüsse Tag für Tag das Auftreten von Herzerkrankungen um 20 bis 60 Prozent verringern. Bei einem Herzinfarkt (auch Myokardinfarkt genannt) werden Teile der Herzmuskulatur über einen längeren Zeitraum nicht mehr durchblutet, meist ist ein, manchmal mehrere Herzgefäße verschlossen. Doch das Konzept scheiterte: Im vergangenen Jahr zeigten mehrere große Studien, „dass Antibiotika ganz gleich bei der Behandlung der KHK“, sagt Gerd Assmann, ehemaliger Direktor des Leibniz-Instituts für Arterioskleroseforschung in Münster. Die Behandlung von Risikopatienten mit Arzneimitteln ist trotz der Bedeutung von mentalem Stress unverändert wichtig. Suchen Sie sich als Kompensation eine anregende Aktivität: Ob Gemeinsames Wandern oder Nordic Walken in der Gruppe, Kochen mit Freunden oder ein Besuch im Theater: Aktive Entspannung lässt den Stress besser vergessen als ein Abend auf dem Sofa.